Allgemein

Rezension zu Gesa Neitzels The Wonderful Wild

Gesa ist eine junge Frau, die mich wirklich inspiriert hat und immer noch inspiriert.
In ihrem Buch „Frühstück mit Elefanten“ erzählt sie, wie sie ihr Leben von Grund auf geändert hat, ihren gut bezahlten Job gegen eine Ausbildung zum Safari-Guide eintauschte.

Ihr Mut hat mich von Grund auf begeistert. Gesa ist ihren Weg gegangen, hat Sicherheit gegen Glücklichsein eingetauscht – ein Weg den wir eigentlich alle gehen sollten.
Ich sage eigentlich, weil so eine Entscheidung nicht einfach ist, Zweifel und Angst oft überwiegen.


Ich hatte dieses Jahr im Rahmen der Frankfurter Buchmesse das Glück, eine Lesung von Gesa zu erleben. Jetzt war ich noch nicht auf vielen Lesungen, doch diese fande ich besonders.
Sie hat nicht nur aus ihrem neuen Buch „The Wonderful Wild“ gelesen, sondern auch wunderbare Eindrücke aus Afrika mitgebracht.

Schon in ihrem ersten Buch hat sie sich einfach sympathisch angehört.
Ihre Lesung hat diesen Eindruck nur bestätigt! So eine liebe und authentische Person!
Wenn ihr die Möglichkeit habt, besucht eine ihrer Lesungen.


In ihrem zweiten Buch „The Wonderful Wild“ nimmt sie uns mit auf eine Reise.
Eine Reise nach Afrika, eine Reise in die Wildnis, eine Reise zu uns selbst. Sie beschreibt wie wir zurück zu einem wilderen intuitiven Leben finden und was sie selbst in der Wildnis gelernt hat. An ihren Erfahrungen lässt sie uns Leser teilhaben.


Dieses Buch ist sehr persönlich, da Gesa uns an ihren eigenen Erkenntnissen teilhaben lässt. Dabei teilt sie das für sie Wichtige und ihren Blickwinkel.
Deswegen wird am Anfang betont, dass nicht alle Ansichten jedermann ansprechen müssen, man mit allem einverstanden ist.
So sollte man das Buch auch lesen. Einfach offen sein und das was sich für einen persönlich gut und richtig anfühlt mitnehmen. Deswegen passte es super in meinen Oktober!

Ebenso finde ich, ist dies kein Buch zum „in einem Rutsch“ lesen. Da auch die Autorin das wusste, hat sie immer wieder einen kleinen Elefanten eingebaut, der erlaubt das Buch aus der Hand zu legen und inne zu halten. Super Idee!

Deswegen möchte ich das Buch auch im Großen und Ganzen gar nicht bewerten. Für mich waren ein paar tolle Punkte dabei, deswegen habe ich aus Gesas Gedanken einen Mehrwert geschöpft! Somit Ziel erreicht!


Ich habe mir einmal drei Sachen herausgesucht, die mich sehr gefesselt haben


Der Weg ist das Ziel

Gesa hat ihren Traum verwirklicht und die Ausbildung zum Safari Guide abgeschlossen. Vermeintlich hat sie ihre Erfüllung gefunden. Da Gesa aber eine sehr reflektierte Person ist, hat sie für sich gemerkt, dass dies nur ein Schritt in die richtige Richtung war.
Da sie eine introvertierte Person ist, man als Safari Guide aber viel mit Menschen unterwegs ist hat sie ihren Traum hier noch einmal nachjustiert und für sie ausgeschlossen nur als Guide zu arbeiten.

Der Mut den sie damals hatte hat mich wie gesagt sehr begeistert. Jetzt zu lesen, dass sie doch nicht ganz angekommen war hat mir tatsächlich noch mehr Mut gemacht!
Wir sollten in uns hineinhören, neues ausprobierten, wieder in uns hineinhören, anderes ausprobieren, in uns hineinhören usw. usw. bis wir das was uns erfüllt gefunden haben. Vor allem nicht direkt aufgeben. Ein wunderbarer Aspekt fürs Leben!


Die Intuition in mir

Mein Arbeitgeber macht viel dafür dass es uns gut geht. So hatten wir ein Seminar zum Thema Unterbewusstsein, Intuition, wie auch immer man es nennt. Bei uns hieß es „Quatschi“.
Dieser kleine Kerl steuert uns mehr als gedacht, wieso dann nicht auch mal auf ihn hören. Er weiß schon wo es lang geht.
Ebenso sollte man „Quatschi“ auch erziehen, Recht hat er nicht immer.
Damals fande ich diese Sichtweise schon sehr interessant.

Lustig, dass Gesa den kleinen „Quatschi“ ebenfalls anspricht. Bei ihr ist es allerdings ein Elefant.
Da ich diese friedlichen Riesen sehr liebe, ist mein „Quatschi“ mittlerweile eine kleiner Elefant, ähnlich einem kleinen blauen Elefäntchen aus dem Fernsehen.

In unserer schnellen Welt, die vor allem eins verlangt: funktionieren, funktionieren, funktionieren, sind Zahlen, Daten, Fakten mittlerweile immens wichtig.
Intuitives Handeln ist in den Hintergrund gerückt.
Doch was wäre wenn wir unserer Intuition, unserer eigenen „Sendung mit dem Elefanten“ wieder mehr Raum geben würden? Wäre dies so schlecht?

Letztes Jahr habe ich meinem Elefäntchen wieder mehr Raum gegeben und ich kann euch sagen, oft hatte er Recht. Natürlich geht es mit ihm auch einmal durch, aber das ist für mich ebenfalls okay.

Doch so schnell ist man wieder im Alltag! Deswegen habe ich mich sehr gefreut, dass Gesa mir das Thema mit der Intuition nochmal in Erinnerung gerufen hat.


Das Ding mit der Energie

Diese Weltanschauung hat mir richtig gut gefallen. Hier beschreibt sie, dass wir alle eine bestimmte Form von Energie in die Welt schicken. Welche möchte ich denn lieber aussenden und vor allem auch aufnehmen? Positive oder negative?

Ich habe mir das ganze einmal bildlich vorgestellt und nachdem ich dies gemacht habe war das für mich ein richtiger „Aha-Effekt“.
Bitte tut mir den Gefallen und macht das auch mal!
Aus diesem Bild kann man soviel schöpfen und sein Leben gestalten.
Von diesem Aspekt bin ich immer noch richtig geplättet. Deswegen kann ich an dieser Stelle nicht viel mehr dazu schreiben.


Alles in allem war „The Wonderful Wild“ für mich eine Bereicherung. Ich habe viel daraus mitnehmen können, auch wenn nicht alles etwas für mich war.
Das finde ich aber vollkommen in Ordnung.

Ich habe für mich entschieden, Gesas Gedanken nochmal zu lesen, nicht direkt aber bald. Dabei werde ich mir dann die für mich wichtigen Stellen markieren oder sogar notieren. Ich hätte es besser direkt gemacht.
Ebenso hat Gesa Empfehlungen für Filme, Bücher etc. ins Buch integriert. Hier muss ich mir auch noch das ein oder andere anschauen.


Ich kann euch das Buch nur empfehlen! Mitbewohner!


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.