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Empfehlung: Die Virgin River Reihe von Robyn Carr

Kennt ihr das? Manchmal benötigt man einfach ein Wohlfühlbuch für Zwischendurch.
Da habe ich genau das Richtige für euch: Die Virgin River Reihe von Robyn Carr!

Aufmerksam geworden auf die Bücher bin ich tatsächlich durch die gleichnamige Netflixserie.
Nach dem Wegsuchten der ersten Staffel wollte ich unbedingt die Reihe beginnen, kein kleines Unterfangen immerhin zählen knapp 20 Bücher dazu!
Allen Serienfans sage ich eins vorweg: Die Bücher und die Serie sind zwei komplett verschiedene Paar Schuhe, außer für das Grobgerüst dienten die Bücher den bewegten Bildern kaum als Vorlage!
Also macht es besser wie ich: Seht beides komplett unabhängig voneinander. Jedes hat seinen ganz eigenen Charme!


Beginnen wir mit dem geschriebenen Wort:

Mittlerweile habe ich die ersten fünf Bände im neuen Design gelesen, hier erscheint einmal im Monat ein neu aufgelegter Teil.

Ausgangssituation in Teil 1:
Die Krankenschwester und Hebamme Mel möchte nach einem Schicksalsschlag neu anfangen. Da kommt die ausgeschriebene Stelle im kleinen nordkalifornischen Städtchen Virgin River wie gerufen:

Ein Jahr wird dort eine Helferin für den Stadtarzt gesucht. Mel macht sich Hals über Kopf auf um sich mit Arbeit, und nur damit von ihrer Vergangenheit abzulenken.
Der Plan geht nicht ganz auf, gibt es in Virgin River doch den Barbesitzer Jack Sheridan, Ex-Marine und sehr interessiert an Mel.


Das einfach mal um euch zu zeigen um was es grob geht. Mit jedem Buch werden weitere Charaktere der Stadt eingeführt und immer steht eine andere Person im Hauptfokus. Toll dabei, auch alle bis dahin kennengelernten Figuren tauchen wieder auf. Man fühlt sich wirklich wie ein Teil von Virgin River, da man dadurch immer wieder in das Geschehen im Dorf und die Leben schon bekannter Personen eintaucht. Nach zwei, drei Bänden ist es wie alte Freunde treffen.

Virgin River ist eine typische amerikanische Kleinstadt und hat mich in Zügen an Stars Hollow erinnert. Hier kennt wirklich jeder jeden und das Motto „einer für alle und alle für einen“ beschreibt das Dorfleben sehr gut. Mittelpunkt des Ganzen bildet Jacks Bar wo sich das Leben trifft.
Ich persönlich hege eine Vorliebe für dörfliche Strukturen und liebe die Kleinstadtatmosphäre sehr. Seit ich die Bücher lese, will ich unbedingt nach Nordkalifornien. Die beschriebene Natur hört sich toll an.


Die Handlung der Bücher ist jeweils kurzweilig und unterhaltend. Nach fünf Bänden wiederholt sich zwar die ein oder andere Formulierung, aber darüber kann ich gut hinweg sehen.
In jedem Band wird ebenfalls ein ernsteres Thema behandelt, sei es ein Trauma nach dem Krieg, Gewalt in Beziehungen oder Vergewaltigung. Hier wäre die ein oder andere Triggerwarnung gut gewesen.
Okay meist steht eine Romanze im Mittelpunkt und oft ist es vorhersehbar was passiert, aber die Geschichten kommen nicht super schnulzig daher. Meiner Meinung nach könnten die Charaktere sich nur mal mehr Zeit mit wichtigen Schritten lassen. Ebenfalls hätte manchmal ein anderes Ende den Beziehungen mehr Würze gegeben, es ist nunmal nicht alles rosa rot.


Wie gesagt, für zwischendurch mag ich die Bücher trotzdem sehr sehr gerne und mit ihrer Anzahl bin ich noch eine Weile beschäftigt. Wer etwas fürs Herz sucht sollte zur Virgin River Reihe von Robyn Carr greifen!


Erzählt mir gerne einmal was über eure Wohlfühlreihen!


virgin river lisi

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