Reisen

Bali 3 – Geheimtipp Sekumpul Wasserfälle

Wie ich in meinem letzten Bali Beitrag erwähnte, kommt heute meine absolute Highlight Tagestour für euch.
Aber wieso „Geheimtipp Sekumpul Wasserfälle“?

Naja, so geheim ist dieser Ort nun auch wieder nicht. Da er aber etwas weiter im Norden Balis liegt, sind die Touristenmassen viel überschaubarer!
Wer schon etwas länger auf meinem Blog unterwegs ist weiß, wie sehr ich die Natur liebe! Dieses Fleckchen Erde ist Natur pur und war deswegen nunmal das Schönste was ich persönlich auf Bali gesehen habe.


Wie gesagt, da der Weg zu den Sekumpul Wasserfällen weit war (→ 82km! Ihr erinnert euch in Bali braucht man ja das trölffache an Zeit durch den Verkehr) ging es für uns früh mit unserem Fahrer los.

Auch auf den normalen Straßen außerhalb von Kuta war ein Auto nach dem anderen unterwegs, also wiedermal Schneckentempooooo.
Da aber alleine die Strecke bis zu den Wasserfällen einiges Sehenswertes zu bieten hat, war das gar nicht so tragisch.
Vor allem ging es sehr lange einen Berg hoch, hier war die Aussicht zwischendurch phänomenal!
Außerdem hat man einen Einblick ins ländlichere, balinesische Leben bekommen! Vor allem fernab der Touristenmetropole Kuta war das eine gelungene Auszeit.


Um die Sekumpul Wasserfälle ist die Natur noch unberührter. Natürlich ist der Platz trotzdem für den Tourismus ausgelegt, sodass man erst einmal einen Guide zur Hand gestellt bekommt.
Lustig dabei: Man muss seine „Führung“ aus mehreren Paketen buchen, hört sich aber dramatischer an als es ist.
Ich glaube wir haben Paket 1 gebucht:

Fußweg zu BEIDEN Wasserfällen, eine Kokosnuss zum trinken (dazu später mehr) und das Roller Shuttle wieder hoch (war sehr wichtig!!).

Erstmal ging es den Berg hinab. Dabei kommt man an den Fidschi-Reisterrassen vorbei.
Ich sag euch kein Vergleich zu Tegallalang! Hier dürfen keine Touristen in den Reisfeldern rumstiefeln und das sieht man auch!
Unberührt und wunderschön.
Macht euch selbst ein Bild 🙂

Unser armer Führer brauchte hier mit uns kleinen Touris kurz Geduld und hat sich als Fotograf bewiesen. Hat er gut gemacht!

Cool war auch, dass er uns während des Weges viel zu den Pflanzen erzählen konnte (z.B. wachsen dort Nelken) und das in gut verständlichem Englisch. Hat richtig Spaß gemacht sich mit ihm zu unterhalten, ich hab ihn Löcher in den Bauch gefragt und viel über Deutschland erzählt.
Das mit unserer Zeitumstellung war für den armen Kerl allerdings ein großes Rätsel xD, räusper nicht nur ihm!


Dann ging es noch weiter abwärts. Fragt mich nicht mehr wie viele Stufen es waren. Ich habe das Damoklesschwert deutlich über mir gespürt, wer runter will muss wohl oder übel irgendwann wieder rauf….aber naja erstmal zu den Wasserfällen.

Erster Stop waren die Sekumpul Wasserfälle. Ich sage es euch:

ATEMBERAUBEND ATEMBERAUBEND ATEMBERAUBEND SCHÖÖÖÖÖÖÖN!

Wer die Natur liebt, wer Wasser liebt, bitte fahrt dort hin. Man kann ganz nah ran! Es ist so schön! Und nachher ist man durch den Sprühnebel auch noch nass dabei! Nur evtl. Schuhe anlassen, ist einfacher beim Klettern.

Hier einer meiner neuen Happyplaces in Bildern:


Nach Sekumpul ging es zu den Fidschi-Wasserfällen, die auch wunderschön waren!
Hier nur nicht zu nah dran gehen! Es könnte einem leicht eine Kokosnuss auf den Kopp fallen und das ist nicht lustig, wer gut in Physik ist….hust ich nicht….weiß warum.

Leute wie toll doch einfach die Natur ist! Wie wunderschön! Und wie wunderschön die Farbe grün! Schützen! Schützen! Schützen!


Bevor es dann wieder zurück ging: Alle Kräfte sammeln!
Weil die ganzen Stufen, und es waren definitiv über 200, musste man ja wieder hoch! Und es sind keine europäisch genormten Stufen gewesen.
Aber wer hat auch gesagt, dass der Urlaub leicht wird.

Workout done!
Meine Fr**** ich hab gedacht ich wäre etwas fit aber das da war schon heftig. Dafür ist man stolz wenn man oben ist.
Und danach kann man sich auch gemütlich von einem Roller das letzte Stück hochbringen lassen, ich hätte das auch nicht mehr geschafft.

Auf halbem Wege wartet dann die Kokosnuss zum Trinken.
Naja, entweder man mag es oder halt nicht…..schwerer viel mir die Menge, ganz geschafft hab ich sie nicht. So einen Liter „wegexen“, weil Rollershuttle wartet ja, ist auch schwer sogar für ein Eifler Mädchen!

Alles in Allem:
Ich denke man hat es herausgehört, Lisi war glücklich und wir konnten die weite Heimreise antreten.


Unser Fahrer hat dann noch einen Zwischenstop am Pura Ulun Danu Batan Tempel eingelegt. Einem Tempel am See, wo die wohl mit bekanntesten Bilder aus Bali herstammen:

Zusammenfassung: Spart es euch!!!

Weder muss man hier das traditionelle Gewand anziehen, noch hat es irgendwas mit Tradition zu tun! Zu viele Leute! Dieses Fotomotiv ist überhaupt nicht beeindruckend und was sollen bitte Spongebob-Figuren und ein Spielplatz in einem Tempel?!
Nein lasst es bitte sein und unterstützt das nicht! Sogar WordPress möchte kein Foto davon einfügen!

Sucht euch lieber einen kleinen unbekannteren Tempel, wo ihr wirklich was vom Hinduismus mitbekommt!


Auf dem Heimweig lagen ebenfalls die Jatiluwih Reisterrassen. Leider war die Straße dorthin gesperrt. Wir waren ganz schön fertig und es war dadurch kein Verlust, haben ja zwei Reisfelder bestaunen können und außerdem…vielleicht kommt man ja wieder

Dafür sind wir wieder durchs Landesinnere gedüst und haben mehr vom eigentlichen Bali mitbekommen. Was die alles anbauen! Bananen, Chilis, verschiedenes Gemüse… ich fand das so interessant zu sehen!
An einer Beerdigung sind wir auch noch vorbeigekommen, die hat eher an eine große bunte Versammlung erinnert. Ich bin ja immer noch der Meinung, dass andere Länder besser mit dem Tod umgehen als wir!

Glücklich und zufrieden sind wir abends im Hotel angekommen.
Auch dieses Mal war die Rechnung für uns vier super günstig:
60 Euro für den ganzen Tag! Da kann man ruhig mal Trinkgeld geben.


Ich muss euch sagen: Nehmt die weite Reise zu den Sekumpul Wasserfällen auf euch und besucht diesen wunderschönen Flecken Erde!
Bester Ausflug auf Bali!


Nächstes Mal steht hier alles im Zeichen des Ozeans!

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