Rezensionen,  zu Besuch

Nevernight: Das Spiel – Jay Kristoff

Iva und ich lesen die ganze Reihe zusammen 🙂 Das freut mich sehr, vor allem weil wir auch noch gleich schnell beim Lesen sind!
So haben wir Teil 2 der Nevernight Reihe doch sehr zügig beenden können und das gleiche Fazit gezogen!


Im zweiten Teil der Reihe begleiten wir Mia natürlich weiterhin auf ihrem Rachefeldzug, nachdem sie davon schon ein Drittel gemeistert hat.
Um ihrem Ziel näher zu kommen schließt sie sich einem Gladdiatortrupp an, denn der Sieger der diesjährigen Gladdiatorkämpfe kommt ihren zwei verbleibenden Opfern gefährlich nahe!


Da meine Rezension zu Nevernight 1 sehr ausführlich war halte ich mich dieses Mal kürzer. Hier geht es zu meiner Meinung zu Teil 1

Alles was mir im ersten Teil gefallen hat mochte ich auch in Nevernight: Das Spiel.

Wir erfahren noch mehr über die Welt rund um Itreya und werden wiedermal mit hoch sarkastischen Zusatzinfos per Fußnote gefüttert. Ich liebe diesen Erzähler! Der könnte mir die langweiligsten Fakten echt interessant verkaufen!

Ich betone es nochmal: Worldbuilding kann Jay Kristoff wie kein Zweiter! Ich maße es mir an ihn sogar in einem Atemzug mit J.R.R Tolkien oder George R.R. Martin zu nennen. Hihi Jay R.R. Kristoff 😀


Ebenso können wir uns auch in diesem Teil wieder auf die Sprache verlassen. Grob und sarkastisch wie eh und je!
Man muss es mögen was ich tue. Passt einfach zu der Handlung rund um Mias Rache.


Unsere Antiheldin entwickelt sich durch die Zeit als Gladdiatii wieder enorm!

Im zweiten Teil wird einem auch nochmal bewusst wie erbarmungslos der Autor zu seinen Figuren ist! Einfach etwas anderes! Mir gefällt es.

Die neuen Nebenfiguren sind toll ausgedacht! Vor allem die anderen Gladiatoren habe ich großteils ins Herz schließen können. Hinter jeder Figur steht eine Geschichte die Hand und Fuß hat.

Achtung kurzer Spoiler!
Überrascht hat mich die Beziehung zwischen Mia und Ash, natürlich nicht weil es zwei Mädels sind! Sondern weil Mia Ashlinn so schnell wieder vertraut hat. Das hat mich irgendwie gestört und ich hoffe dass das kein Fehler ist….


Mit Mias schnellem Vertrauen einhergehend hat mich tatsächlich vieles an der Handlung von Nevernight: Das Spiel nicht begeistern können, leider.

Mich hat der ganze Gladdiatorteil, trotz spannenden Kämpfen, nicht angesprochen, sodass ich viele Passagen nur überflogen habe.
Ebenso fande ich Mias Sinneswandel bezüglich der roten Kirche viel zu schnell….in diesem Teil der Reihe ist sie mir wirklich zu gutgläubig.

Die ersten 500 Seiten waren mir persönlich zu zäh… Gott sei dank hat der letzte Teil des Buches das aber wieder zum Teil wett machen können.
Die letzten zwei Kapitel hauen nochmal so richtig einen raus und beenden das Buch mit einem Cliffhanger der einen erstmal sprachlos zurücklässt!


Nach einem grandiosen Anfang war Nevernight: Das Spiel für mich ein passabler Mittelteil, der hoffentlich ein Finale mit Pauken und Trompeten einleitet.

Ich bin gespannt!


Ein Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.