Reisen

Lisi reist – Alleine in Irland Teil 2

So hier kommt endlich Teil 2 meines Reiseberichtes 🙂
Nachdem ich bei meinem Tagestrip schon einen Teil der wunderschönen Landschaft sehen konnte, in die ich mich sofort verliebt habe, war nun die irische Hauptstadt dran!


Baile Átha Cliath
irisch für Dublin, Dublin bedeutet so viel wie „schwarzer Teich“



Tag 3 Dublin du wunderschöner Fleck!

Ein paar Meter von meinem Schlafplatz stand in der Mitte der O’Conell Street The Spire:
Eine riesengroße….naja was ist es…ich sag mal riesengroße silberne Nadel, die von überall auffällt. Sie soll die Jahrtausendwende darstellen und wurde 2003 dann endlich auch mal gebaut xD.
Die Dubliner nennen sie liebevoll auch „The stilletto in the ghetto“



Für mich ging es nach der Frühstückssuche dann zum Trinity College um einen Punkt meiner Bucket List abzuhaken:
Die alte Bücherei, The long room.

Was ich euch empfehlen kann: die 30-minütige Tour über den Campus.
Cool ist, dass die Führung von Studierenden gemacht wird und deswegen echt locker ist. Man erfährt einiges über das College, z.B. was in welchem Haus unterrichtet wird oder es tatsächlich noch ein Wohnheim gibt, wo man zum Duschen erstmal das Haus verlassen muss und ein paar Meter zur Badezimmertür flitzen muss. Super Sache im Winter!

Mit um die 11 Euro fande ich den Preis okay, vor allem weil man so auch Zugang zum Book of Kells und der alten Bücherei erhält.

Zum Book of Kells und der Ausstellung kann ich euch leider nichts sagen, ich hatte die Library in der Nase und das Thema hat mich null interessiert, also ging es für mich direkt die Treppe hoch.

Stufe um Stufe wurde ich aufgeregter…dann war er da der Moment auf den ich gewartet hatte: Ich war im Long Room!


Ihr lieben Bücherwürmer…best! Day! Ever

Zitat von mir selber 😀


Diese Bücherei ist einzigartig. Wäre ich ein Emoji ich hätte Herzchenaugen bekommen!

Bücher soweit das Auge reicht! In Ledereinbänden! Regale bis unter das Dach! Und dazu noch gedämpftes Licht, dass den Schätzchen auch nichts passiert. Plus Geruch alter Bücher.
Lisi war im Himmel.
Da konnte auch die Menschenmasse die schon morgens da war nichts dran ändern. Wenn ihr in Dublin seid…bitte besuchen! Ich habe 1000 mentale Fotos gemacht…Bücher <3



Auch wenn ich mich im Long Room hätte Stunden aufhalten können…Dublin hat dann doch noch mehr zu bieten.
Also zum nächsten touristischen Muß: Das Guiness Storehouse.
Erstmal ging es an der Liffey und der Ha’Penny Bridge vorbei, der bekanntesten Brücke Dublins. Die ist wirklich schnuckelig!

Das Storehouse ist vom Trinity College rund 2 km entfernt, ich bin die gelaufen und dabei an der Christ Church Cathedral vorbeigekommen.
Da man in Irland Eintritt bezahlen muss wenn man in eine Kirche will, hat mir der Anblick von Außen gereicht.

Ich habe mein Ticket über die Website des Storehouses gebucht.
Cool hier: Je nachdem wann man es besucht variieren die Preise. Deswegen bin ich morgens hin und habe so den günstigsten Preis von 18,50 Euro bezahlt.

Ich wohne 15 km von einer der bekanntesten deutschen Brauereien entfernt. Diese hat eine Erlebniswelt, bei dem man den Bierbrauprozess näher gebracht bekommt….na gut gegen das Dingen von Guiness kann die einpacken! Kurzweilig auch für nicht Biertrinker!
Alleine das Storehouse mit seinen unzähligen Etagen ist sehenswert.

Ich habe mir am Eingang einen Audioguide für einen Euro erstanden, der durch das gesamte Storehouse führt. Diese Ausstellung ist so schön gemacht!

Man kann sogar selbst üben wie Guiness richtig gezapft wird und erhält danach eine Urkunde. Ebenso kann man frisches Guiness probieren. Mir war da leider zu viel los, beim nächsten Mal werde ich eins aber definitiv ausprobieren.

Am Ende gibt es ganz oben im Storehouse ein Pint umsonst. In der Bar hat man einen tollen Blick über ganz Dublin. Was hier morgens schon los war!

Ich habe mir dann noch eine Tafel Guiness Schoki gegönnt, den Geschmack finde ich echt interessant



Unterhalb der Christ Church Cathedral, in der Werburhg Street gibt es
(sowie Anthony das gesagt hat) den besten Fish&Chips Laden Dublins: Leo Burdocks.
Klar dass ich da hin musste. Es ist ein Take Away und das Original! (da gibt es wohl mittlerweile Franchiseläden von). Auf einer Tafel steht allerhand Prominenz, die hier schon gespeist hat. Die Portion war riesig und wurde noch klassisch mit Essig beträufelt und in Papier eingeschlagen.

Mit meinem Essenspäckchen habe ich mich die Werburgh Street runter in Richtung St. Patricks Cathedral begeben und auch diese kurz von außen bewundert. Um die Kirche liegt auch ein wunderschöner Park.

Mein Ziel war aber St. Stephens Green, ein wirklich schöner Park im Herzen der Stadt. Dort habe ich es mir erstmal auf einer Bank gemütlich gemacht und mein Essen verdrückt….Es war tatsächlich für mich nur okay. Liegt vielleicht daran dass ich kein Fastfood Mensch bin und alles nachwürzen muss…..auf den Fisch hätte noch Salz gemusst. Die Pommes waren aber super lecker! Noch richtig aus Kartoffeln geschnitten!

So kurz an alle die ausländisches Essen nicht so gut vertragen:
Die Fish and Chips sind wirklich wirklich fettig….lasst sie besser aus dem Bauch!!! Ich war im Nachhinein wirklich schlauer…lasst es einfach!

Ich liebe es ja rumzusitzen und Leute zu beobachten. St. Stephens Green ist dafür ein super Ort. Hier gibt es auch einen See und wunderschön angelegte Blumenbeete. Ein empfehlenswerter Platz für eine Pause.



Ich bin aber noch aus einem weiteren Grund dort gelandet. Am Rande des Parks befindet sich das „Little Museum of Dublin“. Dieses hat mal einen ganz anderen Ansatz.

Hier findet man so viel Zeug und Bilder, die die Dubliner Geschichte auf eine andere Arte erzählen. Um die ganze Ausstellung zu sehen muss man eine Tour mitmachen. Bei mir war es das Thema „Frauen in Dublin“ und wurde von der netten Museumsfrau total charmant vorgetragen. Die halbe Stunde war sehr kurzweilig.

Ich habe bei meinem Besuch echt den Wetter Jackpot gehabt, es hat gar nicht geregnet. In Irland eine Seltenheit….Bei Regen kann man z.B. die Nationalmuseen besuchen, in Irland eintrittsfrei. Oder man besucht halt einen Pub mit guter Musik 🙂 was ich vorziehen würde hihi.

Ich habe alle Ziele zu Fuß erreicht, da die für mich sehenswerten Sachen nie weit voneinander entfernt lagen. Dublin ist halt auch nur ein Dorf!

Nach meinem Kulturprogramm habe ich dann noch ein bisschen geshoppt. Bei Hodges Figgis habe ich endlich mein Buch mit irischen Sagen gefunden! Es ist so schön!

Da ich die Hard Rock Cafe T-Shirts sammele ging es für mich dann auch nochmal in den Temple Bar District.
Die bekannteste Shopping Straße ist wohl die Grafton Street.
Hier noch ein Insider Tipp: Die Dubliner kaufen allerdings lieber in der Henry Street, hier reiht sich ein Geschäft an das nächste.

Hachja aber auch dieser Tag war wieder viel zu schnell vorbei…..


I travel because I’d rather look back at my life, saying
‚I can’t believe I did that‘, instead of saying ‚If I only had’….

Florine Bos


Am nächsten Tag ging es für mich schon wieder mit dem Airlink zum Terminal 1 und von da aus wieder zurück nach Köln.

Mein Single Trip war wunderschön und ich bin mir selbst so dankbar dafür! Ich habe mich so in Irland verliebt, ich muss wirklich wieder dorthin zurück! Am besten einmal im Jahr!!!

Besucht dieses Land! Hier ist wirklich für jeden was dabei!
Große große Liebe!


2 Comments

  • Ivy

    Liebe Lisi,

    so ein toller Beitrag. Ich finde übrigens, dass du auf dem Foto gar nicht fertig, sondern einfach nur happy aussiehst 🙂 Man sieht dir förmlich an, wie sehr du die Zeit genossen hast!

    Bei deinen Erzählungen wird man richtig neidisch, ich möchte auch unbedingt mal nach Irland – irgendwann, wenn ich die Länder „abgearbeitet“ habe, die etwas weiter oben auf meiner Bucket-List stehen 🙂

    Die Fotos sind jedenfalls wunderschön geworden.

    Liebste Grüße
    Ivy

  • Lisa

    Hey Ivy,

    danke dir 🙂

    Mach das auf jeden Fall mir hat es so gut gefallen, vielleicht fahre ich dieses Jahr nochmal 🙂

    LG Lisa

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