Rezensionen,  zu Besuch

Die Schattenflüsterin – Olga A. Krouk

*kostenloses Rezensionsexemplar „Die Schattenflüsterin“ von der Autorin zur Verfügung gestellt. Wie immer ist meine Rezension davon nicht beeinflusst und entspricht meiner ehrlichen Meinung.


Das neue Jahr begann für mich großartig, da ich direkt bei einer Bloggeraktion dabei war.
Die liebe Olga A. Krouk hat uns „kleinen“ Bloggern und Bookstagrammern unter 1500 Followern die Chance gegeben, ihr Buch zu lesen. #bloggerflüstern

Liebe Olga, erst einmal danke ich dir sehr, dass ich dabei sein durfte!
Und danke dir, dass du uns Kleinen einfach auch eine Chance gibst und uns für genauso wichtig erachtest wie die „größer-10k-Blogger“.

Aber nicht nur das: Olga hat ebenfalls ein Live Video mit einer der „größeren“ Bookstagrammerinnen gestartet um Erfahrungen zu teilen, Mut zu machen und Zweifel auszuräumen.
Das macht nicht jeder und Olga nur noch sympathischer!
Also wer sie nicht kennt, hier kommt ihr auf ihre Seite.


Jetzt zu Olgas Buch „Die Schattenflüsterin“

Liza begibt sich zu einem Auslandssemester nach Russland und damit gleichzeitig auf ihre Wurzeln.
Kaum angekommen, passieren merkwürdige Dinge:

Lizas Gabe, in den Schatten der Menschen die Zukunft zu sehen bricht sich bahn.
Auf einmal taucht ein Dämon auf und ein seltsamer Kult ist hinter ihr her.
Ihre Umgebung verhält sich merkwürdig, Liza weiß nicht mehr wem sie trauen kann.
Einzig der Nachbarsjunge Edik scheint vertrauenswürdig, würde sein Schatten ihr nicht seinen Tod verkünden…..


Obwohl Russland sehr weit unten auf meiner Reise-Bucket-List steht, fande ich das Setting sehr cool. Da die Autorin selbst aus dem Land stammt, hat man einen tollen Einblick in die Kultur bekommen.
Vor allem die Ortsbeschreibungen sind sehr anschaulich. Olga hat uns später Fotos gezeigt, die sich sehr mit meiner Vorstellung gedeckt haben. Ebenfalls saß ich zwischendurch googelnd da um mir Orte anzuschauen. Das mag ich immer sehr.
Ebenso die Einwebung der russischen Mythologie war toll. Ich liebe solche Sachen einfach. Jede Kultur hat ihre eigenen Geschichten, diese erzählt zu bekommen ist immer sehr lesenswert.


Man wird förmlich in die Geschichte hineingeworfen. Die Handlung nimmt rasant an Fahrt auf und die Ereignisse passieren Schlag auf Schlag. Dadurch geht es einem am Anfang genau wie Liza. Man weiß nicht was los ist und wem man überhaupt trauen kann.
Während der gesamten Geschichte musste ich meine anfängliche Meinung nochmal überwerfen. War jemand „böses“ doch eher gut und andersherum.

Aber mir persönlich ging der Einstieg leider zu schnell. Ich war am Anfang einfach verwirrt und kam nicht richtig in die Geschichte herein. Ich habe gehofft, dass sich das mit dem Verlauf der Geschichte ändert, leider war das in meinem Fall nicht so.
Erst ganz am Ende war ich einigermaßen in der Handlung drin. Deswegen hat mich die Geschichte leider nicht so ganz packen können. Der finale Showdown konnte mein Gefühl leider auch nicht mehr ändern.
Das Ende hingegen hat wirklich zur Geschichte gepasst und fande ich genau richtig.


Die Protagonistin Liza mochte ich sehr. Sie ist einfach lustig drauf und keine schwache Hauptfigur. Auch wenn es meiner Meinung nach auch hier etwas mehr hätte sein können, hinterfragt sie ihre Situation und lässt sich nicht von Personen einlullen. Dabei geht sie ihren Weg.
Einzig und allein das mit der Gabe hat sie doch etwas zu gut aufgefasst und einfach so stehen lassen. Aber vielleicht war es ja auch so gewollt, da sie schon über längere Zeit etwas geahnt hat.

Die Nebenfiguren, allen voran Edik mit seinem Hund Käptn fande ich cool. Auch der Dämon, der Frühlingsblumen unter seinen Füßen wachsen lassen kann, hat es mir angetan. Ihn fande ich eher süß als böse.
Nonja war mir bis zum Schluss ein Rätsel und ich habe auch jetzt noch keine abschließende Meinung zu ihr. Mal schauen ob ich die noch bekomme.


Jetzt zu meinem persönlichen Highlight des Buches:

Der Schreibstil in „Die Schattenflüsterin“.
Olga A. Krouk hat eine tolle Art zu schreiben und besticht dabei vor allem mit einem: Witz und Sarkasmus an den richtigen Stellen.
Ihr Stil hat Liza einen wunderbaren Charakter verpasst, der sich an den richtigen Stellen auch mal nicht zu ernst nimmt. Ich musste einfach so oft schmunzeln!
Ebenso fande ich den Bezug sowie Anspielungen zu aktuellen Themen, Personen usw einfach genial. Das lockert die Geschichte schön auf.


Alles in allem ist „Die Schattenflüsterin“ für mich ein Buch zu Besuch. Einfach weil ich nicht richtig in die Geschichte gekommen bin.
Da Olga eine unfassbar sympathische und liebe Autorin und ihr Schreibstil wundervoll ist, werde ich noch ein Buch von ihr lesen!
Da Geschmäcker ja bekanntlich verschieden sind und es vielen vom #bloggerflüstern anders ging als mir:
Greift einfach zur Schattenflüsterin und lest selbst.

Nochmal danke, dass ich bei der Aktion dabei sein und auch tolle andere Leseverrückte kennenlernen durfte!


Hier kommt ihr zu den weiteren Beiträgen vom #bloggerflüstern über den Hashtag bei Instagram

Rezensionen zur Schattenflüsterin auf weiteren Blogs verlinke ich euch dann ebenfalls hier.


Wie seid ihr denn ins Lesejahr 2020 gestartet?


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