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Big Five for Life – Zweite Rezension zu John Strelecky

Bei dieser ganzen Wohlfühl- und Selbstfindungsliteratur sollte man doch meinen , Lisi hat ihre innere Mitte gefunden. Jep hab ich auch…bis der nächste Kunde kam 😀 But the show must go on (stellt euch jetzt Gesang vor!).
Das mit dem sich weniger ernst nehmen übe ich noch!


„Ist heute ein guter Museumstag?“


Jetzt aber Tacheles: The Big Five for Life von John Strelecky hat meinen Wohlfühlmonat wunderbar abgerundet.
Am Rande der Welt konnte ich damals schon wunderbar einen Kaffee trinken (oder auch zwei oder trölf….coffee is life!)
Seine Ansätze haben mich vollkommen begeistert, kein Wunder das dieser Besuch ein Highlight war! Hier könnt ihr nochmal genau alles nachlesen!

Tjoa dann liest man so ein Buch, nimmt sich großes vor von wegen „Beste Version aus mir selbst machen“ und bleibt doch nur Mensch. So nimmt man das zweite Buch mit groooßen Erwartungen in die Hand. Naja und seine Erwartungen werden halt nicht alle erfüllt.
Aaaaaber „Mimimi“ auf hohem Niveau! Johns Buch ist ebenfalls lehrreich und überzeugend!


„Wie motiviert wären Sie, wenn Sie dafür bezahlt würden, die fünf Dinge zu tun, die Ihr Leben Ihrer Meinung nach zu einem Erfolg machen?“


Jetzt hab ich doch fast vergessen euch zu sagen worum es geht (Klappentext):

Durch Zufall lernt Joe, ein unzufriedener Angestellter, den charismatischen Geschäftsmann Thomas kennen. Dieser wird zu Joes Mentor und offenbart ihm die Geheimnisse seines Erfolgs. Seine Unternehmen führt Thomas anhand zweier Leitlinien: Jeder Mitarbeiter muss seine Bestimmung sowie seine »Big Five for Life« kennen, also wissen, welche fünf Ziele er im Leben erreichen will. Diese Ideen helfen Joe, seine Wünsche zu verwirklichen.


„Angst führt zum Scheitern und Fruchtlosigkeit zum Erfolg“


Erstmal zu Thomas und Joe: Beide Charaktere habe ich sofort ins Herz geschlossen. Vor allem den weisen Thomas mit seinen sehr fairen Ansätzen und tollen Ideen.
Joe hat durch die Begegnung mit Thomas eine große positive Entwicklung durchgemacht, mir gefällt sehr wie er seinen Weg im Leben gefunden hat.


Das Buch baut in einer Erkenntnis auf dem „Café am Rande der Welt auf“, sodass ich euch empfehlen würde The Big Five for Life erst im Anschluss daran zu lesen. Es geht aber auch unabhängig voneinander.

Das ganze Konzept der Big Five gefällt mir richtig gut. Ich habe direkt über meine Big Five, also Ziele im Leben die ich erreichen will, nachgedacht. Leute ich muss euch sagen, gar nicht so einfach! Momentan denke ich viel darüber nach, konnte die finalen fünf aber noch nicht sicher benennen.

Auf jeden Fall was mit Reisen!! Bin mir aber noch nicht sicher ob es ein konkretes Land sein soll…
Einen Hund besitzen!! Das ist definitiv fest!
Meinen Teil zu einer besseren Welt beizutragen….wie auch immer der mal konkret aussieht
Menschen helfen….
Nr. 5 gute Frage…

Darauf soll man dann sein Handeln, seinen Beruf ausrichten….reisende Hundesitterin vielleicht?! Ihr merkt gar nicht so einfach. Da muss ich noch ein bisschen brainstormen. Vor allem um mein eigenes Gedankenmuseum zu füllen. (Gedanken was!? Leeeesen!)

Die Grundidee an sich ist aber wirklich gut und ein toller Anstoß sich und sein Leben zu hinterfragen!
Genug zum Nachdenken ist mal wieder dabei. Dabei gibt John Strelecky einem auch wieder tolle Bilder mit auf den Weg! Ich sag nur Museum und Papayabäume! Das solltet ihr lesen.


Aber warum konnte das Buch mich nicht voll und ganz überzeugen?
Ganz einfach: es passt nicht voll und ganz zu meiner jetzigen Lage. Das Buch behandelt viele Fragen rund um das Thema Führungskräfte. Es gibt Anregungen wie Führungskräfte ihr Team leiten können, wie Unternehmen erfolgreich werden und zufriedene Mitarbeiter haben. Das ganze wird durch verschiedene Diagramme veranschaulicht.
Da ich Angestellte bin und in nächster Zeit auch nicht dass Ziel verfolge, eine Führungskraft zu werden waren einige Dinge für mich nicht relevant.

Hier aber der große Appell an euch Führungskräfte da draußen! Lest dieses Buch! Die Zeit ist es wirklich wert. Evtl. sind nicht alle Ansätze Euers aber aus Erfahrung nimmt man immer was mit.


Was für mich allerdings das Schönste am Buch war: Das Ende.
Bitte bitte lest es zu Hause und nicht wie ich in der Mittagspause im Büro. Ich konnte mich erstmal neu schminken #pandabärchen. Ich habe geheult wie ein groooßer Schloßhund! Wenn da mal ein Kunde reingeschneit wäre. Der hätte sonst was gedacht.

So so schön!
Wer Gutes tut dem wird Gutes widerfahren! Mehr mag ich gar nicht dazu sagen. Mit dieser wunderbaren Aussage schließt das ganze Buch.


„In jedem Moment unserer Existenz sind wir dazu aufgerufen zu führen, selbst wenn es lediglich dem Zweck dient, uns selbst zu führen.“


Für leitende Personen eines Unternehmens empfehle ich dieses Buch zu 100 Prozent. Alle anderen: Die Abschnitte kann man auch gut überfliegen nehmt die für euch wichtigen Bilder mit.

Dieses Buch muss trotz der kleinen Kritik in meinem Regal bleiben. Evtl. brauche ich es in meinem späteren Berufsleben ja doch mal.


Könntet ihr aus dem Stegreif alle oder einen Teil eurer Big Five benennen? Sind Ziele für euch im Leben überhaupt wegweisend?


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