Mitbewohner,  Rezensionen

Aurora Rising – Amy Kaufman und Jay Kristoff

Unser Dream-Team ist zurück!!! Schon ihre Illuminae Bücher haben mir gefallen. (Hier geht es zu meiner Meinung zu Band 1 und Band 2.)
Doch Aurora Rising von Amy Kaufman und Jay Kristoff setzt dem Ganzen noch die Krone auf!
Ich hätte es wirklich nie gedacht, aber diese beiden haben in mir die Liebe für Sci-Fi Weltraumromane geweckt! Wenn ich fertig bin ziehe ich mir noch Star Wars rein 😀 (naja mal sehen, damals wurde ich damit gar nicht warm)


„They’re not the heroes we wanted, they’re just the ones we could find.“


Da diese Reihe bis jetzt ( meines Wissens sonst korrigiert mich) nur auf Englisch erschienen ist, habe ich euch mal besten Wissens und Gewissens den Klappentext übersetzt (ooopsie Möchtegernübersetzerin)

Macht euch für das Treffen eurer Crew bereit!
Es ist das Jahr 2380, die Abschlussschüler der Aurora Akademie stehen vor ihrer ersten Mission. Überflieger Tyler Jones ist bereit das Team seiner Träume zusammen zu stellen, doch seine Eigenschaft den Helden spielen zu müssen wird mit den Außenseitern der Akademie belohnt:

  • Eine dreiste Diplomatin mit einem schwarzen Gürtel in Sarkasmus
  • Eine Soziopathin mit der Vorliebe ihre Kameraden abzuschießen
  • Ein klugscheißendes Technik-Genie, das den größten Defekt der Galaxie aufweist
  • Ein außerirdischer Kämpfer mit Aggressions-Bewältigungs Problem
  • Ein Wildfang als Pilotin, die AUF GAR KEINEN Fall in Ty verliebt ist

Und seine Crew ist noch nicht mal das größte Problem – sondern Aurora Jie-Lin O’Malley, das aus dem Universum gerettete Mädchen. 200 Jahre im Cryo Schlaf gefangen ist sie aus ihrer Zeit gefallen. Doch gerade sie kann der Katalysator für einen über Millionen von Jahren vorbereiteten Krieg sein. Tylers bunter Haufen von Verlierern, Außenseitern und Regelbrechern könnte die letzte Rettung für die gesamte Galaxie darstellen.
BITTE BEKOMMT KEINE PANIK!


„Maker’s Breathe….“


Wie ihr lest ist das ein oder andere Quäntchen Sarkasmus und Humor dabei.

Nein jetzt mal echt Leute was haben die bitte in Down Under im Wasser?! Diese Art hat mir schon in Illuminae und auch bei Nevernight einfach zugesagt. Sie zieht sich wieder einmal durch die ganze Geschichte, sodass ich an der ein oder anderen Stelle zum Schmunzelmonster wurde. Ich finde es herrlich, dass die sich das so trauen. Es gibt der Geschichte ihren unverwechselbaren Touch.
Die Perspektive wechselt mit jedem Kapitel zu einem anderen Crewmitglied. Wird so definitiv nicht langweilig! In den Zitaten auch mal eine kleine Auswahl.


„Son of a biscuit!“


Das Setting im Weltraum war wirklich fantastisch im wahrsten Sinne des Wortes. Wir erleben mehrere Schauplätze: Die Aurora Akademie, Weltraumschiffe, erdenähnliche Planeten und ein wild zusammengewürfelter Riesenplanet (wie wärs hier mit einem Spin-Off? Eine Hauptfigur hätte ich hihi). Eurer Fantasie wie alles aussieht sind keine Grenzen gesetzt. Mir gefällt es sehr und ich wurde wieder mal an den Film Valerian erinnert.

Durch die beiden Aussies habe ich mittlerweile echt einen Narren an Weltraumgeschichten, gemischt mit Sci Fi gefressen. Ich sag mal so: Riesen Leistung! Also könnt ihr euch vorstellen wie gut die das geschrieben haben. Wo ist mein Raumschiff?!


„My current situation could be adequately described as….suboptimal“


Die gesamte Handlung ist kurzweilig und es passiert allerhand. Ich will nicht spoilern aber eine Wendung hat mich richtig überrascht. Chapeau!
Bei den beiden sucht man sowieso vergeblich nach Friede-Freude- Eierkuchen. Kann man schon aber man findet eher skrupellosen Umgang mit den Figuren. So auch hier geschehen.
Vor allem unser Ober-Antagonist gefällt mir richtig gut und der ist mir in seiner Form so noch nie begegnet. Das kann wirklich spannend werden. Vor allem weil sich da noch mehr Bösewichte angekündigt haben.
Aber nicht nur das, auch Themen unserer Zeit wie Umgang mehrerer Rassen (ich hasse dieses Wort!), Diskriminierung Schwächerer und Liebe finden Platz.

Also auch an der Handlung hab ich nichts auszusetzen und empfehle Aurora Rising von Amy Kaufman und Jay Kristoff jetzt schon, obwohl mein größter Pluspunkt noch kommt, ausnahmslos weiter.


„Who wants to be normal when you can be interesting instead?“


Am besten haben mir die Figuren gefallen: Wir treffen primär auf drei Arten: Menschen, Syldrathi und Betraskans, letztere ähneln uns zumindest vom Äußeren sehr.
Wir lernen viel über die Kultur der Arten und schön finde ich das unsere Crew ein Mischmasch ist.
Ich möchte hier jetzt nicht jeden einzelnen Charakter bis ins Detail beschreiben. So viel, ich mochte alle sehr gerne.

An Aurora gefällt mir, dass sie ein normales Mädchen von der Erde ist, auch wenn ich eine Schwäche für Badass-Charaktere habe, mochte ich es so lieber. Vor allem reagiert sie mal realistisch und hadert erstmal lange mit ihrem Schicksal. Darf man ja auch tun so 200 Jahre später!
Unser Trio aus Tyler, Scar und Cat trägt die Handlung sehr gut, vor allem Scars Sarkasmus hat bei mir gepunktet.
Kal aber vor allem Zila sind sehr geheimnisvoll. Ich mag es wenn man Figuren nicht direkt auf dem Servierteller bekommt und diese sich nach und nach erst offenbaren. Vor allem wenn Andeutungen gemacht werden und einem so die Nase lang gemacht wird! Ah das können die zwei auch gut!

So und jetzt stelle ich eine Behauptung auf, an die ich niiiiiiemals geglaubt hätte: Ich denke Magnus Bane muss bald seinen ersten Platz als mein Lieblingscharakter abgeben. Weil in Aurora Rising gibt es da jemandem mit dem Namen Finian. Er hat es mir von der ersten Minute angetan!
Durch eine Kinderkrankheit ist er auf einen Exosuit zum Bewegen angewiesen. Klar dass ihn das zum Außenseiter machen musste. Seinen Schmerz darüber versteckt er hinter Zynismus der feinsten Sorte. Der ist einfach so witzig!! Und obwohl Handicap noch stark dabei… Hachja….

Klar ist, dass diese Charaktere erstmal zusammen wachsen müssen und doch merkt man schnell, wie wichtig jeder einzelne ist. Eine richtige Hauptfigur gibt es so nicht, jeder bekommt genügend Platz eingeräumt.
Da ich oft finde, dass Nebenfiguren zu wenig behandelt werden und sowieso meist bei denen meine Lieblingsfiguren finde, kann ich den beiden Autoren nur danken!


„The Great Ultrasaur of Abraaxis IV couldn’t keep me away..“


Ich denke man hört meine Begeisterung heraus! Ich denke sogar, dass Aurora Rising von Amy Kaufman und Jay Kristoff zu einem meiner Jahreshighlights wird. Bis jetzt ist sie definitiv meine liebste Reihe von den Australiern – und dabei hab ich erst Band 1 gelesen und es folgen (ZUM GLÜCK) noch zwei.

Also ihr Lieben: Klare Empfehlung von mir. Grade für Neueinsteiger in das Genre geeignet. Eventuell geht es euch ja dann wie mir und ihr werdet bekehrt xD Können uns ein Raumschiff teilen 🙂


Erzählt doch mal – Sci Fi ja oder nein? Und bitte eure Empfehlungen 🙂


lisi <3 aurora rising

2 Kommentare

  • Ivy

    Liebe Lisa,

    ich hab nichts von deiner Rezension gelesen (aus Gründen haha) aber ich wollte dir nur noch mal sagen, dass ich das Foto einfach mega bombastisch toll finde und ich mich schon so darauf freue, das Buch zu lesen <3

    Ich muss erst noch zwei weitere Bücher (Buddy Reads) beenden, aber dann gehts mit diesem hier los und ich bin so gespannt!

    Ich werde dich dann bestimmt ein wenig zuspammen, wenn es mich ebenso begeistern sollte 😀

    Liebste Grüße
    Ivy

    • Lisa

      Hey Ivy,

      oh bitte tu das, es gibt nichts tolleres als Begeisterung teilen.
      DESWEGEN hoffe ich sehr dass es dir gefällt und bin ganz gespannt was du sagt.
      Vor allem wer von allen dich am meisten überzeugen kann.

      Meld dich auf jeden Fall!!

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