Rezensionen,  zu Besuch

Antje Babendererde – Der Gesang der Orcas

Lange, lange ist es her, dass ich ein Buch der Autorin gelesen habe.
Damals mochte ich ihre Geschichten schon, war aber auch noch ein wenig jünger.

Trotzdem wollte ich endlich nochmal ein Buch von ihr lesen, durch meine Liebe zu Delfinen und Walen musste es nun dieses werden.

Was soll ich sagen, es war ein Jugendbuch und das merkt man. Die Protagonistin Sofie ist 15 Jahre alt, also gerade auf dem Weg zu einer jungen Erwachsenen. Naja, dass ich mich nicht mehr wirklich mit ihr identifizieren konnte muss ich glaube ich nicht erwähnen.


Hierum geht es: Der Tod von Sofies Mutter hat sie und ihren Vater in eine Krise geführt. Um sich wieder näher zu kommen, begeben sie sich auf eine Reise zu den Makah Indianern an die Westküste der USA.
Dort begegnet Sophie dem Makah Javid, der sie mit auf eine Walbeobachtungstour nimmt. Und Sophie hat Glück: Sie macht Bekanntschaft mit einer Gruppe Orcas.
Kann sie hier wieder mehr zu ihrem alten Selbst finden oder sogar eine neue Seite an sich entdecken?


Eine sehr junge Liebesgeschichte, die mir persönlich viel zu schnell ging. Blitzverschossen oder was?
Naja so sind die Teenies wohl….oder auch nicht? Ich war da bisschen anders….Hier kommt das Problem zum Tragen was ich anfangs erwähnt habe…..verdammt bin ich alt!


Sofie merkt man ihren Verlust sehr an. Ist sie am Anfang der Geschichte noch sehr verschlossen, öffnet sie sich im Laufe und geht am Ende verändert aus ihrem USA Urlaub hervor.
Diese Entwicklung hat mich sehr gefreut!

Javid mit seiner vorurteilslosen Art mochte ich auf der einen Seite sehr. Er sieht vor allem die schönen Seiten des Lebens und war sofort offen, dem traurigen deutschen Mädchen zu helfen. Auf der anderen Seite aber ging mir das doch zu schnell….so kam mir manches wirklich unglaubwürdig und nicht echt vor….schade!


Die Handlung des Buches an sich ist in Ordnung. Bei dieser Geschichte gibt es wenig Drama, sodass man sie gut zwischendurch lesen kann.

Mein Highlight der Babendererde Geschichten? Man erfährt immer etwas über die indianische Kultur. So stand diesmal die Walfangvergangenheit der Makahs im Vordergrund und ob man alle Traditionen gutheißen soll. Javid als Makah stand z.B. hier im Konflikt mit seiner Liebe zu den Meeressäugern auf der einen und der Erwartung einer Tradition auf der anderen Seite. Ich mag den Einblick in andere Kulturen sehr, weswegen ich die Geschichten der Autorin damals total verschlungen habe.

Highlight dieser Geschichte waren aber die Orcas! Seit ich das Buch gelesen habe, bin ich wieder so im Wal-Fieber.
Ich liebe Wale!
Momentan bin ich nur Videos und Bilder über diese majestätischen Tiere am schauen! Die „Katastrophe“ im Buch, hat mir nur wieder klar gemacht, wie wichtig es ist unsere Meere und diese wundervollen Geschöpfe zu schützen. Leider haben wir schon so in ihren Lebensraum eingegriffen…..Wir müssen Tiere und Natur einfach besser behandeln…..

Hach ich muss mir gleich noch ein Video anschauen. Oder zwei…oder trölf!


Danke Antje Babendererde für diese wunderbaren Bilder in meinem Kopf.

Alles in allem war ist eine schöne Geschichte. Ich habe mich gefreut nochmal was von der Autorin zu lesen muss aber dazu sagen, dass ich denke ich einfach aus ihren Geschichten herausgewachsen bin.
Trotzdem freue ich mich schon sehr auf die Buchmesse in Frankfurt, da sie auch dort sein wird und ich sie so gerne dann mal treffen will!


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